Einführung einer Pferdestreuer

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    • Einführung einer Pferdestreuer

      Befürworten Sie diesen Vorschlag? 7
      1.  
        Nein (6) 86%
      2.  
        Ja (1) 14%
      3.  
        Enthaltung (0) 0%
      Hundehalter zahlen ja auch dafür. Hauptsächlich haben wohlhabendere Leute Pferde. Sie gehörten also nicht zu den "Armen" bei denen nichts zu holen ist. Außerdem verschmutzten die Pferde die Straßen nicht weniger als die Hunde. Dann wird meist vorgeschlagen (der Größe des Pferdes im Vergleich zum Hund entsprechend) eine Steuer von etwa 250 EURO pro Jahr und Pferd zu erheben. Wir in Bad Soden schon erfolgreich umgestzt.

      Gruß

      Hans Dampf


      bad-sooden-allendorf.de/filead…tsrechte/Pferdesteuer.pdf</BIG>

      </BIG>
      </BIG>

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      INFO ADMIN

      Manuelle Abstimmungsergebnisse / INFO
      Da manuelle also schriftliche Abstimmungsergebnisse nicht in der Grafik dargestellt werden können werden wir diese
      in dieser Form bekanntgeben. In der endgültigen Aufstellung aller Ergebnisse werden diese selbstverständlich mit ein-
      gearbeitet.

      Stand: 30.08.2013:
      Ja = 1
      Nein = 138
      Enthaltung = 0
    • Ich finde Bürgerbeteiligung toll. Viele Köpfe, viele Ideen. Die Bürgerhaushalte wären aber erheblich effektiver, wenn nicht jeder irgendwelche Schnapsideen die er mal irgendwo aufgeschnappt hat ( und die ihn selbst zu 100% nicht belasten ) in die Runde werfen würde, sondern sich zu dem Thema erst mal wenigstens ein bisschen einarbeitet, ehe er die Gremien damit sinnlos belastet. Denn die haben eigentlich genug zu tun.

      Und darum geehrter Hans Dampf,

      Vielen Dank für den Vorschlag eine Neid.....ups... Pferdesteuer einzuführen. Wann immer eine Kommune einen Bürgerhaushalt eröffnet, kommt ein Neidbürger daher und macht genau diesen Vorschlag, weil, die reichen Reiter habens doch, gelle ?!? Und denen muss man endlich mal so richtig eine Auswischen. Jawoll ! Nieder mit den Reichen Reitern ! Zerstörte Wege, meterhoch im Pferdemist versinkende Bürgersteige, dicke Geldbörsen an die sich keiner wagt. Da muss man endlich was tun !

      Lassen Sie mich trotzdem paar Anmerkungen zu ihrem Vorschlag machen :

      1: Reiter sind nicht durch die Bank weg wohlhabende Reiche, die man jetzt ganz dringend schröpfen muss, damit sie auch endlich mal ihren Beitrag am Gemeindehaushalt leisten. Reiter sind ganz normale Durchschnittsbürger mit ganz normalen Gehältern, die sich ein Pferd leisten und dafür auf andere Dinge verzichten. Total bekloppt sind die ! Die verzichten auf alles mögliche damit sie sich einen Gaul leisten zu können. Echt bescheuert, da fahren die jahrelang nicht in den Urlaub aber dafür ein altes Auto nur damit der Tierarzt bezahlt werden kann. Kaum zu glauben, stimmts ?
      Und wissen Sie was ?, Reiter leisten bereits ihren Anteil am öffentlichen Haushalt. Sie zahlen Grundsteuer, Hundesteuer, Abwassergebühren, Wassergebühren, Versiegelungsabgabe, Müllgebühren,erschließungsbeiträge, Kindergartenbeiträge und ja, sie zahlen auch für die Nutzung des Schwimmbades. Sie zahlen Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Schaumweinsteuer, Ökosteuer, Mineralölsteuer, Leuchtmittelsteuer, Mehrwertsteuer, Kirchensteuer und wie auch immer die unüberschaubaren Möglichkeiten der öffentlichen Hand auch heissen mögen, die sie sich ausgedacht hat, um ihren ewigen Geldhunger wenigstens kurzfristig zu befriedigen. Das hätten Sie jetzt nicht gedacht, stimmts ?


      2. Die Größe der Kothaufen oder des Tieres hat übrigens nichts aber auch rein gar nichts mit der Frage zu tun ob und in welcher Höhe eine Steuer erhoben wird. Weder wird eine Hundesteuer für die Beseitigung von Hundehäufchen verwendet, noch flitzt ein komunaler Angestellter mit einer Waage los und waltet seines Amtes, indem er Kothaufen oder Tiere einer Gewichtsüberprüfung unterzieht. Und das wäre bei einer Pferdesteuer nicht anders. Rumflitzen müsste der ( dafür zu bezahlende, der macht das nämlich nicht ehrenamtlich ) städtische Angestellte zwar, aber nicht mit der Waage. Tatsächlich wäre der Arme auch schon ohne Waage ziemlich genervt, weil die doofen Reiter ihre Pferd einfach nicht zu Hause halten wollen ( ich fänds ja klasse, aber auf dem Sofa würds dann vermutlich doch was eng werden ) und er jetzt die ganzen dämlichen Gäule suchen muss, die doch neulich noch auf der Wiese am Waldrand gestanden haben oder die drei Braunen aus dem Stall von Bauer Pleite, die nun bei Bauer Schlau im Nachbarort stehen sollen. Dabei sind Pferde doch sowas wie große Hunde, richtig ?!?

      3. 250 Euro sind für eine Pferdesteuer nur der Anfang. Tatsächlich kann sich eine Pferdesteuer in dieser Höhe wegen des Verwaltungsaufwandes nicht rechnen. Der ist nämlich größer als bei der Hundesteuer. Viel größer. Und darum sind da ganz andere Beträge im Gespräch. Die würden aber dann dazu führen, dass ein Gutteil der Pferdehalter die Segel streichen, pardon, die Halfter an die Wand hängen müsste. Womit die Steuer endgültig ab absurdum geführt würde, denn: ohne Pferde keine Einnahme. Eigentlich simpel, aber irgendwie scheinbar doch nicht.

      4. Bad Sooden-Allendorf erfolgreich ? Sagen Sie mal, lesen Sie eigentlich auch mal Zeitung ? Ich mein, nicht nur die letzte Seite ? Bad Sooden-Allendorf hat bisher keinen Cent eingenommen, dafür aber einiges ausgegeben um die Pferde erfassen zu können. Und ob dieses Geld jemals wieder reinkommt, steht noch in den Sternen, denn derzeit sieht sich Bad Sooden-Allendorf einem Klageverfahren gegenüber, dessen Ausgang nicht vorhergesagt werden kann. Und, was meinen Sie, wer trägt dafür schlussendlich die Kosten ?

      Und nehmen wir mal an Bad Sooden-Allendorf obsiegt ( was bei der Satzung kaum zu erwarten ist ), was glauben Sie passiert dann ? Meinen Sie, die Reiter sind so blöd und lassen ihre Pferde da stehen ? Echt ? Wo sie nur wenige km entfernt nach Thüringen ausweichen können? Pferdesteuerfrei, versteht sich, weil die Kommunalvertreter da haben längst erkannt, was das für eine beschusselte Idee ist. Und was wird dann mit den Höfen in Bad Sooden- Allendorf ? Wovon sollen die leben ? Von noch mehr Subventionen ? Wer kümmert sich dann um die nicht mehr benötigten Flächen ? Wer mäht die denn ? Und wer zahlt dafür ? Na, dämmert was ?


      Auch wenn es schwer zu begreifen ist, ein Pferd ist nicht nur biologisch kein Hund. Es lebt anders, es hat andere Bedürfnisse, es wird anders gehalten. Es ist noch immer ein landwirtschaftliches Nutztier, auch wenn es vielleicht nichts anderes tut als das Futter zu fressen das auf Wiesen und Äckern produziert wird. Das wird nämlich nicht von selbst zu dem Geld mit dem die Bauern den Sprit bezahlen, um die Fläche auch im nächsten Jahr noch bewirtschaften zu können.


      Und darum ist eine Pferdesteuer keine geniale neue Einnahmequelle, sondern nur eine Möglichkeit sich selbst ein Loch zu graben in das man dann munter reinpurzelt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Inse ()

    • Herr Hans-Dampf,

      der Irrglaube, Pferdehalter seien reich, stammt
      noch aus den Siebzigern, einer Zeit, in der der Pferde-
      bestand in Deutschland stark rückläufig und die
      Pferdehaltung sehr teuer war.
      Ich arbeite über 200 Stunden - Sie haben richtig gelesen,
      um ein Pferd halten zu können - verzichte auf Urlaub
      und noch so einiges mehr, fahre ein altes Auto.
      Gehöre ich damit zu den "Reichen"?
      Sicher genau so wenig wie sehr viele andere auch.
      Eine Pferdesteuer ist der blanke Blödsinn -
      sie kostet mehr als sie einbringt und vernichtet so nebenbei
      Arbeitsplätze (Tierärzte, Beschlagschmiede, Reitlehrer,
      Futtermittelhändler, Reitsportausrüster, Stall- und
      Sportstättenbauer etc.). Eine Pferdesteuer wirkt sich
      nachteilig auf Unternehmen, Handel und Gewerbe aus.
    • Das Leben ist kein Ponyhof

      Sehr geehrte Inse,

      man sieht, dass ein solches Thema schnell emotional geführt wird.
      Bei Ihren Argumenten hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (copy and paste….. 8) ) wohl war ganze arbeitet geleistet.

      Hier geht es aber nicht um einzelne Lobbisten, sondern um das Interesse aller Bürger und der Finanzierung unseres Gemeindehaushalt.

      Niemand möchte gerne Steuern bezahlen.

      Leider befindet sich die Finanzsituation der Gemeinde Heidenrod in einem desolaten Zustand. Dies wird u. A. strukturbedingt mit den topographischen Gegebenheiten der 19 Ortsteile auf relativ großer m² Fläche und der schwachen Wirtschaftskraft der Region zusammenhängen.
      Kinderbetreuung, Trinkwasser, Abwasser und Grundsteuer B - für das alles werden die Heidenroder Bürger demnächst deutlich mehr als bisher zahlen müssen. Die Gemeindevertretung beschloss in seltener Einmütigkeit die Erhöhung dieser Gebühren und Abgaben und erfüllte damit eine Voraussetzung für die Aufnahme in das Schutzschirmprogramm des Landes
      Durch die Auflagen des „Schutzschirmes“ muss der Gürtel nun noch enger geschnallt werden.
      In der Gemeindeverwaltung gibt es auch kein Einsparpotential, da dort schon am Rande der menschlichen Belastungsgrenze gearbeitet wird. Selbst der Betriebsausflug findet nur noch einmal jährlich statt…

      Da auf der Ausgabenseite anscheinend alle Möglichkeiten (Privatisierung von Gemeinde aufgaben, Effizienzsteigerungen, Kostenreduzierung) geprüft wurden, müssen wir die Einnahmesituation verbessern.

      Jeder Klickerverein muss jetzt für die Nutzung von öffentlichen Einrichtungen Gebühren zahlen (Schutzschirm sei Dank.. ). Auch wenn dies ohne kommerzielle Interesse und zur kulturellen Bereicherung beiträgt.
      Die Wassergebühren sind die höchsten im Rheingau Taunus Kreis.

      Und solange im Seniorenheim bei armen alten Mitbürgern und ohnehin niedriger Rente, eine Hundesteuer von 60€ pro Dackel verlangt wird, kann auch der Pferdefreund einen kleinen Obolus zum Gemeindewohl beitragen. (Ich kann auch polemisch, gell?)

      Des Weiteren nehme ich mit meinem Vorschlag, eine nicht unerhebliche Mehrbelastung der Gremien bei Ihrer Entscheidungsfindung, billigend in Kauf.


      Hochachtungsvoll und Ihr nicht auf Pferdehalter neidischer

      Hans Dampf
    • Geehrter Hans Dampf,



      Ihr einziges Argument ist: wir brauchen Geld, also holen wir es uns, koste es was es wolle. Auf Gegenargumente gehen Sie in keinster Weise ein. Aber einfach zu behaupten, dass dies Argumente schon anderswo gebracht worden wären ( werden sie dadurch unrichtig ?!? ) und als einziges Gegenargument Geldnot zu bringen ist erbärmlich wenig und zeigt nicht nur, wie wenig man sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat, sondern auch, dass man auch weiterhin nicht daran interessiert ist sich mit den Folgen objektiv auseinander zu setzen. Und das sie einem eh schlicht egal sind. Es ist schon eigenartig, dass jemand der ganz bestimmt nicht neidisch ist und ausschließlich die Haushaltskonsolidierung im Focus hat und sich dabei ganz bestimmt nicht von bösen Lobbyisten ablenken lässt ( aber dabei natürlich auch nicht in die Falle tappt, nur weil sich eine Gruppe Gleichinteressierter zusammengetan hat und wehrt, dieser Gruppe alleine schon aufgrund dieser Tatsache nicht "nachgeben" zu wollen ) sich nicht dafür interessiert, ob die vorgeschlagenen Maßnahme das behauptete Ergebnis, nämlich Einnahmengenerierung, überhaupt hat.
      Inzwischen beschleicht mich ja der Verdacht, dass das Thema für den Laien tatsächlich zu komplex ist. Und anstatt sich die Zeit zu nehmen, sich einzuarbeiten und zu verstehen was das für Folgen haben würde, negiert man alle Argumente und beharrt auf dem einzigen Argument das man selbst hat: Wir brauchen Geld, koste es was es wolle.

      So funkioniert keine nachhaltige Kommunalpolitik.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Inse ()

    • Weiterführung der Diskussion

      Ich habe die Diskussion zur Pferdesteuer verfolgt und bin
      aus den bereits angeführten Gründen ebenfalls gegen eine Pferdesteuer.


      Noch gar nicht angesprochen wurde zudem, dass ein Pferd
      ein Sportgerät ist.


      Damit würde eine Sportart, die einerseits vom Land
      gefördert wird und vielen Kindern und Jugendlichen zu einer sinnvollen und
      verantwortungsbewussten Freizeitgestaltung verhilft, besteuert werden. Mit der
      gleichen Argumentation könnten dann auch andere Sportgeräte / Sportarten
      besteuert werden.


      Das kann nicht gewollt sein.


      Ich biete alternativ einen ganz anderen Lösungsansatz an.
      Bitte lesen Sie hierzu meinen Vorschlag im Forum unter Sonstiges/Steigerung der
      Attraktivität durch Steuerentlastung.
    • Bemerkung eines Ablehners dieses Vorschlages

      Freizeit- sowie Förderangebote für Kinder und Jugendliche würden mit Einführung einer Pferdesteuer wegfallen. Besser
      wäre es Kinder, Jugendliche und deren Familien in der Gemeinde zu halten!!!
    • Keine Pferdesteuer in Heidenrod!

      Wer die Reitställe in unserer Gemeinde kennt, weiß: die meisten Pferdebesitzer sind junge meist mittellose Frauen! Für alle Pferdebesitzer überwiegt die Freude an den Pferden verbunden mit der Natur und läßt sie all ihre Freizeit und Geld in die Pferde investieren. Alles verdiente Geld fließt im wirtschaftlichen Kreislauf in unsere heimischen Betriebe (Bsp.: Bauer, Futterlieferant, Stallbesitzer,Tierarzt, Hufschmied, Reitzubehör usw. ) zurück.((wie einige Vorredner schon detailliert aufgezeigt haben))

      Ich denke, die Gemeinde wird gut beraten sein keine Einführung der Pferdesteuer zu beschließen. ... am Beispiel Schlangenbad können wir in Zukunft beobachten, welche Folgen und laufenden Kosten die Einführung der Pferdesteuer für die Region/Gemeinde Schlangenbad hat.
      Man kann heute schon das murren der Kleinbauern und Stallbetreiber in Schlangenbad hören. Das abwandern der Einsteller ist vorprogrammiert, die Attraktivität von Schlangenbad angegriffen und der negative wirtschaftliche Kreislauf nimmt heute schon seinen Lauf.
      "Heute Pferdesteuer, morgen Katzensteuer, übermorgen Omas Wellensittichsteuer, ne ... oder!!"


      Die Gemeinde Heidenrod könnte ihr Image/Attraktivität mit Tierfreundlichkeit (keine Einführung der Pferdesteuer), verbunden mit unserer wunderschönen Natur, bewerben.
      Beispiel Hohenstein, immer wieder als pferdefreundliche Gemeinde in den Medien zu sehen.

      Warum leben ich in Heidenrod? ... ich lebe in Heidenrod, da ich die Natur, den Wald und die Tiere liebe!!
    • Aktelles zur Pferdesteuer, Bsp. Schlangenbad!

      Presse > Presseinfos





      27.08.2013

      Eigentor in Schlangenbad verhindern!
      Bund der Steuerzahler Hessen: Pferdesteuer kein nennenswerter Beitrag zur Haushaltskonsolidierung / Umsetzungsprobleme zu erwarten


      [Blockierte Grafik: http://www.steuerzahler-hessen.de/files/54043/48684/521c6e9c7319c_Pferde_-_Traumtaenzerin_r.JPG]
      Foto: Traumtaenzerin / pixelio.de

      Der BdSt Hessen appelliert an die Gemeindevertreter von Schlangenbad, der vorliegenden Satzung zur Einführung einer Pferdesteuer eine eindeutige Absage zu erteilen. Die Abstimmung steht am 28. August auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung. "Nach den Diskussionen im Vorfeld kann kein Mandatsträger ernsthaft davon ausgehen, dass die Pferdesteuer einen nennenswerten Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten würde", so Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen.

      Die Gemeindevertreter sollten die Bedenken von Bürgermeister Michael Schlepper ernst nehmen, der schon frühzeitig darauf hingewiesen hatte, dass Bagatellsteuern wie die Pferdesteuer geringe Erträge bringen, die häufig in krassem Missverhältnis zu dem mit der Erhebung verbundenen Aufwand und Ärger stehen. Auch in den letzten Tagen hatte Schlepper nach Medienberichten vor erheblichen Umsetzungsproblemen gewarnt. Der BdSt Hessen geht davon aus, dass die Einführung einer Pferdesteuer in Schlangenbad darüber hinaus zu etlichen Abwanderungen von Pferdehaltern führen würde. Darunter würden dann auch ortsansässige Betriebe leiden. Der Imageverlust durch eine solche Steuer sei ebenfalls nicht zu unterschätzen.

      "Wenn man all diese Effekte berücksichtigt, dann wäre die Pferdesteuer ein absurdes Eigentor. Es wird höchste Zeit, dass man dies in Schlangenbad endlich einsieht", so Papendick. Der vermutlich langwierige Rechtsstreit über die Zulässigkeit der Pferdesteuer spreche zusätzlich gegen den Satzungsbeschluss. Zudem müsse man berücksichtigen, dass auch die Reiter, wie alle Bürger von Schlangenbad, durch die extreme Erhöhung der Grundsteuer belastet werden. Die Einführung einer willkürlichen weiteren Steuer sei vor diesem Hintergrund erst recht eine enorme Zusatzbelastung, die mit Sicherheit viele Betroffene hart treffen würde.


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    • Bemerkung zur Abstimmung per Mail 1

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      Vorschlag:
      anstatt Pferdesteuer, unterstützen sie doch den Schulsport REITEN, motivieren sie Pensionsställe
      zum modernisieren,
      nutzen sie das aktuelle Thema "Pferdesteuer" um ihren Ort populärer zu machen.
      "Bei uns keine Pferdsteuer".Pferde-freundliche-Gemeinde.
      Generieren sie Gewerbesteuer, bringen
      sie "Hartz 4 ler" als Pferdepfleger in Arbeit, arbeiten sie hier mit den Pensionsbetrieben zusammen
      sie
      bilden bestimmt gerne aus.Gute Pferdepfleger werden überall händeringend gesucht. Werden sie
      "Vorreiter" in Hessen wie man eine Stadt mobilisiert anstatt demotiviert.
      Eins steht fest, Pferdeliebhaber
      ticken anders, so oder so. Die Insolvenz eines Pferdebetriebes in Bad S.A. mangels Einsteller Pferd,
      erfreute einen Pensionsstall in der Umgebung die sich gegen PS ausgesprochen hat, er erweitert sogar
      seinen Betrieb mit angrenzendem Hofcafe auch für Nichtreiter und die Gemeinde freut sich über eine
      Zuwachs an Gewerbesteuereinnahmen. [Blockierte Grafik: https://cdn.gmxpro.net/mail/client/wicket/resource/static-res/---/mc/img/smileys/default/s_02-vEr-45F7FBB17CEC52D093FE764D66F6BB0F.gif]
    • Bemerkung zur Abstimmung per Mail 2

      Mit Entsetzen muß man nun wieder hören, dass eine weitere Gemeine und zwar die Ihrige, über eine Pferdesteuer nachdenkt.
      Schön dass man nachdenkt, doch sollte man bevor man denkt hier ist Geld zum tilgen der Schulden zu bekommen auch mal
      weiterdenken was das bedeutet. Ist ja schon viel darüber geschrieben worden und letztendlich leidet das Tier mal wieder
      sowie die Arbeitsplätze. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein. Da kann man nur sagen es war mal wieder ein Blitzgedanke
      ohne Bedenken der Folgen, klingt nach politischer Vorgehensweise Vor solch einer Glanzleistung kann man leider keinen Hut
      abziehen.
    • Bemerkung zur Abstimmung per Mail 3

      Sehr geehrte Damen und Herren,die Pferdesteuer liegt mittlerweile vor dem Verwaltungsgericht, weshalb eine Verabschiedung einer Pferdesteuer
      in ein laufendes Verfahren und ohne rechtliche Absicherung schon allein aus diesem Grunde nicht diskutabel sein
      darf!
      Selbst der Bund der Steuerzahler hat sich mit dem Thema erst gestern durch eine Pressemitteilung geäußert,
      wie sie dem folgenden Link entnehmen können:
      http://www.steuerzahler-hessen.de/Eigentor-in-Schlangenbad-verhindern/54043c63324i1p214/index.html

      Das Wiesbadener Tagblatt berichtete ebenfalls:
      http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/untertaunus/schlangenbad/13391073.htm

      Und auch Radio FFH fand, dass die Pferdesteuer ein Thema zum berichten sei!Vergessen wird bei all den Überlegungen
      die Gemeindekassen zu füllen, dass es sich bei der Haltung von Pferden zum größten Teil auch um die Ausübung von
      SPORT handelt, was wiederum durch die hessische Verfassung nicht besteuernswert zu erachten ist.
      Ferner wird vergessen,
      dass es nicht die REICHEN und SCHÖNEN sind, die sich Pferde halten, sondern eben Menschen aus dem Mittelstand und oft
      sogar Menschen, die als einziges überhaupt ein Pferd zur Ausübung eines Hobbys halten.
      Während die Hundesteuer aus dem
      Jahr 1500 stammend, sich bis heute hat irgendwie in den Finanzköpfen hat halten können, so ist die Legitimation heute nicht
      mehr gegeben. Für solcherlei Steuern, welche vor einigen Jahrhunderten erhoben worden sind und für ganz andere Zwecke
      angesetzt wurden, gibt es heute keine Legitimation mehr und diese gehören eigentlich abgeschafft. Dafür werde ich mich
      auch persönlich einsetzen!
      Pferdesteuer ist eine reine WILLKÜRSTEUER!Wird die Pferdesteuer heute erhoben, gibt es morgen
      vielleicht auch die Atmungssteuer? So überzogen muss es gesehen werden, denn genauso skuril mutet diese Form der Steuer
      an!
      Nehmen Sie Ernst, dass sich VIELE MENSCHEN GEGEN diese Steuer wehren werden und sogar die Federation Nationale
      (Dachverband der Reiter in
      Deutschland!) wie auch andere deutschlandweite Verbände sich massiv gegen die Einführung der
      Steuer wehren werden!
      Bei all den Rufen nach Mehreinnahmen sollten Sie nicht vergessen, dass selbst Bad Sooden-Allendorf
      derzeit KEINERLEI Steuern einziehen kann, weil das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht schwebend ist und solange wird es
      defintiv keinen CENT geben!
    • Bemerkung zur Abstimmung per Mail 4

      Sehr geehrte Damen und Herren,mit erschrecken habe ich vernommen dass auch Ihre Gemeinde mit der Pferdesteuer liebäugelt.Wo bleibt da
      die sogenannte Gleichstellung aller Bürger wenn eine Randgruppe eine zusätzliche Steuer aufgedrückt bekommt die vielen von uns das Genick
      brechen wird… Gleichstellung bedeutet in meinen Augen dass die Kosten gleichmässig auf alle Bürger verteilt werden, und da Reiter ja nicht
      nur ein Pferd besitzen sondern ebenfalls Kinder, Haus und Grundstücke etc haben, werden diese ja mit einer Pferdesteuer doppelt und dreifach
      zur Kasse gebeten.
      Wir sind nicht reich (zumindest finanziell gesehen)… ganz im Gegenteil, viele von uns verzichten auf Urlaubsreisen, Kinobesuche,
      schick Essen gehen oder teure Kleidung um sich ihr Pferd leisten zu können!!!… ein zusätzlicher Nebenjob ist bei Pferdebesitzern keine Seltenheit!…
      Eine Sportart, die vor allem von jugendlichen ausgeführt wird zu besteuern widerspricht der Jugendförderung und ist ein Schlag ins Gesicht von allen
      ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern der Reitvereine.
      Der Reitsport stellt einen sehr wesentlichen volkswirtschaftlichen Faktor dar (Tierärzte, Beschlag-
      schmiede, Futter
      mittelhandel, Reitsportausrüstung, Stall- und Sportstättenbau etc.). Eine Pferdesteuer würde sich somit auch nachteilig auf Unter-
      nehmen, Handel und Gewerbe in Ihrer Gemeinde auswirken. Auch am Arbeitsmarkt wären Auswirkungen spürbar, da vier Pferde einen Arbeitsplatz
      schaffen.
      Bitte bedenken Sie, dass es bei Einführung einer Pferdesteuer zu einem Ausweichen der Pferdebesitzer in Randbezirke anderer Gemeinden
      kommt.
      Dies führt zwangsläufig zum wirtschaftlichen Ruin der Pensionsstallbetreiber.Beschleunigt wird diese Entwicklung durch die Verteuerung der
      Futtermittel, die darauf zurückzuführen ist, dass immer mehr Flächen für die Produktion nachwachsender Rohstoffe benötigt werden.
      In früheren Jahren
      führten Landwirte sieben Prozent ihrer Einnahmen aus dem Pensionsstallbetrieb an Mehrwertsteuer ab. Vor einigen Jahren wurde dieser Mehrwertsteuersatz
      schon auf 19 Prozent erhöht.

      Pferdesteuer ruiniert Pensionsstallbetreiber!Der Pferdesport wird von Gemeinden, Landkreisen und dem Land finanziell gefördert. Im Gegenzug werden
      für diese Förderung hohe Eigenleistungen erwartet. Reitvereine betreiben eigene Anlagen, für deren Unterhaltung die Mitglieder deutlich mehr Leistungen
      erbringen müssen als Mitglieder von anderen Vereinen, die kommunale Sportstätten nutzen.

      Tierschutzgesetz:
      Die Zulassung von Medikamenten ist teuer, sodass es nur wenig Medikamente für Pferde gibt. Damit Tierärzte auf Medikamente aus dem Humanbereich
      und auf Medikamente anderer Tierarten zurückgreifen können, haben nahezu alle Besitzer ihre Pferde im Equidenpass als „nicht lebensmittelliefernd“
      eingestuft. Das Pferdefleisch gelangt also nicht in die Lebensmittelkette. Das Tierschutzgesetz verbietet die Tötung von Wirbeltieren, wenn diese nicht der
      Lebensmittelgewinnung dient.Nichtlebnsmittelliefernde Pferde können also nicht getötet werden, wenn sie aus dem Sport ausscheiden. Die Besitzer sind
      verpflichtet, diese Pferde bis an ihr Lebensende zu halten; erst dann ist eine Euthanasie möglich. Die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes belasten die
      Pferdebesitzer auch wenn das Pferd nicht mehr sport- und freizeitmäßig genutzt werden kann. Wenn für diese Gnadenbrottiere jetzt noch Pferdesteuer
      abzuführen ist, werden künftig nicht nur Hunde, sondern auch Pferde ausgesetzt (siehe Beispiel Irland).
      Es wäre sehr schön wenn Sie und Ihre Gemeinde-
      vertreter sich von den vielen Argumenten die gegen eine Pferdesteuer sprechen beeindrucken lassen und von dieser abkommen würden.
    • Bemerkung zur Abstimmung per Mail 5

      Sehr geehrte Damen und Herren ,

      hier mit fordere ich Sie auf, gegen die Einführung einer Pferdesteuer zu handeln.
      Bitte setzen Sie alle Ihre
      Energie um und legen sie beim Land und Bund Einspruch gegen
      Ihre Finanzausgleichszahlungen ein.
      Bitte denken
      Sie an all die Arbeitsplätze , die Sie damit zerstören und die ihre Kommune weit mehr belasten würde, als die
      Steuern einbringen könnten .

      Gegen weitere Tiersteuer !!
    • Lieber Anonym,

      sie machten hier ja bereits tolle Vorschläge.
      -10 € für die Zufahrt zum Wispersee
      -Abschaffen des Seniorenausflugs
      und jetzt setzen Sie sich für die Belange der Reiter ein?
      Also sind Sie der Auffassung, das bei durchschnittlichen Kosten pro Pferd und Monat von 500 Euro, keine 21€ Pferdesteuer mehr drin sind?
      Wer dann zusätzliche noch für die Anschaffung eines Pferdes und dem Zubehör mehrere 1000 Euro ausgibt, dem ist schon bewusst, dass er ein privilegiertes und durchaus teures Hobby hat.
      Das können sich Harz4-Empfänger (und der normale Arbeiter/Rentner/Familienväter) sicher nicht leisten. Aber nach Ihrem Vorschlag können sie ja der Zahnarztgattin auf den Sattel helfen. Oder hinter dem Pferden herlaufen und die Äpfel lesen…
      Dann machen sie doch mal einen konkreten und umsetzbaren Vorschlag, zur Haushaltskonsolidierung der vollkommen verschuldeten Gemeinde Heidenrod.

      MfG
      Hans-Dampf

      p.s. Wie wir in dem Beitrag von LuLu nachlesen konnte sind "die meisten Pferdebesitzer junge meist mittellose Frauen!"
      Der war auch nett schlecht. Chapeau! :thumbsup:
      1:0 für LuLu
    • INFO von Administrator

      Sehr geehrter Herr „Hans Dampf“!

      Ich möchte Ihnen bezüglich Ihres letzten Eintrages mitteilen, dass der Benutzer „Anonym“ kein personenbezogener User ist.
      „Anonym“ ist von der Administration angelegt worden um eingehende anonyme Vorschläge und Bemerkungen im Netz anlegen
      zu können.

      Mit freundlichen Grüßen
    • Bemerkung zur Abstimmung per Mail 7

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      mit Entsetzen habe ich als ehemalige „Heidenroderin“ zur Kenntnis nehmen müssen, dass auch Heidenrod die Pferdesteuer einführen will.
      Ich bin im Nachhinein froh, dieser Region den Rücken gekehrt zu haben! Die Steuer zerstört Existenzen, Pferde sind in vielerlei Hinsicht
      etwas was der ländlichen Gegend Gutes mit sich bringt. Es belebt und bringt zahlende Kundschaft in die Region. Da sind die zahlreichen
      Bauern die von den Pensionspferden leben, die Heu und Futter anbauen und an die Pferdefreunde verkaufen, zahlreiche Landwirte und
      Geschäfte werden zerstört wegen einer völlig wahnwitzigen Steuer! Für viele Besitzer ist das Pferd Therapie, denn Reiten ist nachweislich
      gesundheitsfördernd!!!! Oder haben Sie alle mal nie Bandscheibenprobleme gehabt? Dann setzen Sie sich mal regelmäßig aufs Pferd, das
      wirkt Wunder oder als Therapie für die Kinder oder Anti-Stress-Therapie nach getaner Arbeit! Die Kosten für das Pferd wird meist vom Mund
      abgespart denn ein Pferd ist schon lange kein „Luxus“ mehr. Und betrachten Sie das Pferd als „Sportgerät“ dann müssten Sie den Fußballern
      auch den Fußball versteuern oder dem Schwimmer das Wasser! Warum führen Sie keine Katzensteuer ein? Dann erübrigt sich auch das Problem
      der vielen Katzen, die in vielen Regionen schon zur Plage werden. Vergleicht man das mal mit der Hundesteuer, die ursprünglich eingeführt
      wurde um die Hundeschwemme einzudämmen, so ist das mit der Katzensteuer naheliegender als die Pferdesteuer. Und eines dürfen Sie dabei
      auch nicht vergessen: wohin mit den Pferden in ihrer Region? Verkaufen? Der Markt ist bereits kaputt, gefördert durch die irrsinnige Steuer! Warum
      sehen Sie denn die Pferde nicht als Chance und Innovation? Bieten Sie doch mal Ländereien an, Heidenrod hat doch soviele! Bewerben Sie sich
      doch als pferdefreundliche Gemeinde dann erhöhen Sie den Zuspruch in Ihrer Gemeinde und erhöhen die Zahl der Menschen die wieder aufs Land
      hinaus wollen. Sind Sie wirklich alle so Ideenlos? Das Sie auf eine Steuer zurückgreifen die Ihre Millionenlöcher die sich jahrelang angesammelt
      haben sowieso nicht stopfen können?

      Es wäre schön, wenn sich Heidenrod, die ein Paradies für jeden Pferdehalter bietet, sich ganz deutlich von dieser geplanten Steuer distanzieren würde!

      Mit den Besten Grüßen an meine ehemalige Heimatgemeinde
    • Bemerkung zur Abstimmung per Mail 8

      Sehr geehrte Damen und Herren,als Inhaber eines Pensionsbetriebes für Pferde muss ich in letzter Zeit immer öfter
      vernehmen, dass einzelne klamme Gemeinde über die Einführung einer Pferdesteuer nachdenken. Wenn ich mir
      dann die Argumentationen dazu durchlese bzw. die damit beabsichtigten zu erwartenden Erträge weis ich wirklich
      nicht ob ich lachen oder weinen soll. Meist wird hier einfach eine Milchmädchenrechnung vollzogen, nach dem
      Motto A x B = $$, wobei A für die Anzahl der Tiere in eine Kommune steht und B für den frei bestimmbaren Steuer-
      betrag. OK, es sieht im ersten Moment toll aus und macht sich vielleicht auch gut in der Buchhaltungsplanung, aber
      mir erscheint es, dass sich die wenigsten wirklich Gedanken gemacht haben was solch eine Steuer zur Folge hat, vom
      nicht zu unterschätzenden Verwaltungsaufwand mal abgesehen (Erfassung der Tiere samt Halter, Steuerbescheid,
      Bearbeitung des Einspruchs, usw.) Desweiteren ZERSTÖRT solch eine kommunal eingeführte Steuer schlagartig die
      Existenzgrundlage der örtlichen Betrieb.
      Einsteller werden abwandern in umliegende Gemeinde die diese Steuer nicht erheben, die Betriebe selbst werden entwertet,
      denn wer kauft noch einen Pferdebetrieb der keine Kundschaft hat und auch keine bekommen wird aufgrund solch einer Steuer.
      Aber nicht nur die Pensionsbetriebe wird es treffen. Die örtlichen Landwirte, die die Futtermittel verkaufen werden einbußen
      haben, da weniger Heu und Stroh verkauft werden wird und sich die Anfahrtswege zu Kunden außerhalb mehren werden, was
      wiederrum entweder den Erlös aus dem Verkauf mindert oder der Preis muss erhöht werden, was wiederrum ein Wettbewerbs-
      nachteil gegenüber den anderen Anbietern mit kurzen Fahrwegen ist. Bitte verabschieden Sie sich auch von dem Bildniss, dass
      Reiter der wohlhabenden Gesellschaft angehören. 90% meiner Kundschaftt ist aus der Mittelschicht und für Ihr Hobby Pferd
      verzichtet diesen auf andere Sachen, die "normale" Leute machen, wie z.B. Urlaub im Ausland.
      Auch habe ich eine allein erziehende Mutter die 2 Jobs hat um Ihren Kind das Reiten zu ermöglichen. Erzähl mir bitte also niemand,
      dass eine Pferdesteuer für diese Menschen einfach zu verkraften sei. Noch etwas möchte ich bzgl. Herrn Hans Dampf bemerken.
      Er führt ja an, dass die Grundsteuer sowie weitere Abgaben aufgrund des Rettungschirms erhöht wurden und diese ja alle bezahlen
      müssen, die örtlichen Pferdehalter und die Pensionsbetriebe etwa nicht?? Auch sagte er, dass die Pferdesteuer in Bad Soden Allendorf
      erfolgreich eingeführt wurde, wirklich? Aktuell läuft ein Normenkontrollverfahren zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Pferdesteuer
      als Bagatellsteuer. Grundlage hierfür ist ein Gutachten der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, welches zu dem Schluß kommt, dass
      die Pferdesteuer rechtswidrig ist. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass die Eintreibung der Steuer in Bad Soden Allendorf ausgesetzt
      wurde, bis dieses Verfahren abgeschlossen ist, sonst müsste man ja das ganze Geld eventuell wieder zurückzahlen.
      Erfolgreich sieht anders aus. Wenn man schon etwas ins Feld führt, dann doch bitte vollständig. Ich hoffe für alle betroffenen vor Ort,
      dass Sie liebe Entscheidungsträger, sich ernsthaftig Gedanken machen werden was solch eine Steuer für Sie, Ihre Kommune und vorallem
      auch für die Betriebe vor Ort für Konsequenzen haben würde.
      Mit freundlichen Grüßen